Ich bin ein großer Anhänger von Unterhaltungsmöglichkeiten für meine Kinder, die mit wenig Geld und wenig Anstrengung meinerseits verbunden sind. In nasse Pfützen springen zum Beispiel. Nach der Anschaffung von Gummistiefeln völlig kostenfrei und nur insofern anstrengend, als man selbst in meist ungemütlichem Wetter neben der Pfütze stehen muss. Aber immerhin bekommen Mutter und Kind bei der Gelegenheit frische Luft in die Lungen gepustet und die überschäumende Freude, die ein Kleinkind beim Springen in die Pfütze zu empfinden scheint, machen die Kälte meist wieder wett.
Nun regnet es allerdings schon seit mehreren Wochen fast ohne Pause und selbst das Baby springt nur noch halbherzig in die Pfützen, die uns auf dem Schulweg begegnen. Da kam es gerade passend, dass diese Woche die Straße vor unserem Haus gebaut wird. Ach, was gibt es da alles zu gucken! Kleine Walzen, große Walzen, Kipplaster und lauter solche Sachen, die ein kleines Jungsherz begeistern.
Alle drei Kinder hingen stundenlang am Fenster, um die Straßenbauarbeiter bei der Arbeit zu beobachten und lautstark zu kommentieren. "Mama, der Mann der die saubersten Sachen anhat, der sagt den anderen immer, was sie machen sollen. Das will ich auch mal machen." Schon im zarten Alter von fünf Jahren hat der Mittlerste erkannt, dass er sich eines Tages nicht selbst die Hände dreckig machen möchte, sondern lieber andere Leute herumkommandiert. Naja, er übt es jetzt schon genügend an seinen Brüdern.
Und was für eine Freude hatten die Kinder erst, wenn wir das Haus verließen. Besonders das Baby sprang vor Begeisterung auf und ab und löste große Heiterkeit bei den Bauarbeitern aus, wenn er ihnen ganz sachverständig den Daumen nach oben entgegenstreckte.
Jetzt sieht es allerdings so aus, als wäre die Straße fast fertig. Was soll ich nächste Woche dann nur für ein Unterhaltungsprogramm bieten?! Neben einem Bagger sehen alle anderen Möglichkeiten doch irgendwie lahm und zweitklassig aus.
Donnerstag, 6. Februar 2014
Sonntag, 19. Januar 2014
Mamas Computerspiele
Es ist bereits seit geraumer Zeit eine Tatsache, dass mir meine Kinder im Umgang mit Tablets Meilen voraus sind. Selbst der Zweijährige schafft es, mit seinen kleinen Fingerchen schon ausgezeichnet und ganz sachverständig über das iPad zu wischen und sich ein Spiel einzustellen. An mir ist die ganze Smartphoneentwicklung, Apps und alle Arten von Tablets ziemlich vorbeigerauscht. Wenn ich denn schon mal versuche, eines der von meinen Kindern heißgeliebten Spiele mitzuspielen, dann sind sie mir natürlich haushoch überlegen.
Bis zum heutigen Tag. Ha. Denn seit heute haben sie Tetris. Und bei Tetris habe ich einen Vorsprung, denn Tetris gibt es schon SEHR lange. Die Kinder können es überhaupt nicht gut, aber ich, ja ICH, schaffe es locker ein Level nach dem anderen nach oben. Hahaha. Endlich höre ich bewundernde und völlig überraschte Sätze wie "Mama, du kannst das ja so gut."
Zumindest in den ersten zehn Minuten. Danach höre ich nur noch "Mama, jetzt will ich auch mal wieder" ,"Mama, jetzt kümmer dich doch mal wieder um uns." oder "Mama, du sagst immer, wir dürfen nicht lange spielen und jetzt spielst du schon so lange."
Dann höre ich nur noch "Bla bla...rummmms (die Jungs wälzen sich inzwischen auf dem Fußboden)...bla bla." Denn von meiner Umgebung nehme ich nicht mehr viel wahr. Computerspiele haben Suchtgefahr. Level 6, Level 7. Irgendwo schreit ein Kind. Egal, wird sich schon wieder beruhigen.
Zum Glück ist irgendwann die Batterie alle. Mir tut schon meine Hand weh. In Zukunft werde ich mich lieber weiter von allen Tablets fernhalten. Wer weiß, was sonst noch alles passiert. Sollen sie doch wieder besser sein als ich.
Bis zum heutigen Tag. Ha. Denn seit heute haben sie Tetris. Und bei Tetris habe ich einen Vorsprung, denn Tetris gibt es schon SEHR lange. Die Kinder können es überhaupt nicht gut, aber ich, ja ICH, schaffe es locker ein Level nach dem anderen nach oben. Hahaha. Endlich höre ich bewundernde und völlig überraschte Sätze wie "Mama, du kannst das ja so gut."
Zumindest in den ersten zehn Minuten. Danach höre ich nur noch "Mama, jetzt will ich auch mal wieder" ,"Mama, jetzt kümmer dich doch mal wieder um uns." oder "Mama, du sagst immer, wir dürfen nicht lange spielen und jetzt spielst du schon so lange."
Dann höre ich nur noch "Bla bla...rummmms (die Jungs wälzen sich inzwischen auf dem Fußboden)...bla bla." Denn von meiner Umgebung nehme ich nicht mehr viel wahr. Computerspiele haben Suchtgefahr. Level 6, Level 7. Irgendwo schreit ein Kind. Egal, wird sich schon wieder beruhigen.
Zum Glück ist irgendwann die Batterie alle. Mir tut schon meine Hand weh. In Zukunft werde ich mich lieber weiter von allen Tablets fernhalten. Wer weiß, was sonst noch alles passiert. Sollen sie doch wieder besser sein als ich.
Erziehung wird überbewertet
Dieser Tage hatte ich wieder einmal Gelegenheit, den Spruch "Erziehung ist überflüssig, die Kinder machen einem doch alles nach" im wahren Leben zu beobachten.
Ich wollte sie dazu bewegen, ihre Spielsachen wegzuräumen und schimpfte, weil es nur SEHR langsam vor sich ging.
"Ich kann nicht alles auf einmal machen", beschwerte sich der Große. Wo hatte ich das nur schon mal gehört? Ach ja, bei mir. Mein Standardsatz, wenn mehrere Kinder gleichzeitig etwas von mir wollen.
"Ich habe schließlich nicht vier Paar Hände", legte der Mittlere nach. Sage ich das etwa auch manchmal. Muss wohl so sein.
Das war natürlich kein Einzelfall. Ständig erlebe ich bei meinen Kindern, wie sie mir Sätze wieder an den Kopf werfen, die sie zuerst von mir gehört haben. Schon der Kleine hat in seinem mageren Vokubalur "Don't touch" verinnerlicht und erzieht Besucher, die es etwa wagen, an der Tür nicht sofort ihre Schuhe auszuziehen mit einem aufgeregten "Schuhe aus!!!". Ich gelobe dann immer Besserung, nicht mehr mit Mutti-haften Routinesätzen um mich zu werfen - lange hält es aber nie an.
Bei manchen Dingen warte ich allerdings noch, dass die Vorbildwirkung einsetzt. Zum Beispiel bei den Tischmanieren. Oder sollte ich mich da noch einmal ganz genau selbst beobachten, wie ich mich bei Tisch benehme??
Ich wollte sie dazu bewegen, ihre Spielsachen wegzuräumen und schimpfte, weil es nur SEHR langsam vor sich ging.
"Ich kann nicht alles auf einmal machen", beschwerte sich der Große. Wo hatte ich das nur schon mal gehört? Ach ja, bei mir. Mein Standardsatz, wenn mehrere Kinder gleichzeitig etwas von mir wollen.
"Ich habe schließlich nicht vier Paar Hände", legte der Mittlere nach. Sage ich das etwa auch manchmal. Muss wohl so sein.
Das war natürlich kein Einzelfall. Ständig erlebe ich bei meinen Kindern, wie sie mir Sätze wieder an den Kopf werfen, die sie zuerst von mir gehört haben. Schon der Kleine hat in seinem mageren Vokubalur "Don't touch" verinnerlicht und erzieht Besucher, die es etwa wagen, an der Tür nicht sofort ihre Schuhe auszuziehen mit einem aufgeregten "Schuhe aus!!!". Ich gelobe dann immer Besserung, nicht mehr mit Mutti-haften Routinesätzen um mich zu werfen - lange hält es aber nie an.
Bei manchen Dingen warte ich allerdings noch, dass die Vorbildwirkung einsetzt. Zum Beispiel bei den Tischmanieren. Oder sollte ich mich da noch einmal ganz genau selbst beobachten, wie ich mich bei Tisch benehme??
Sonntag, 12. Januar 2014
Alt wie eine Kuh
Auch im eher fortgeschrittenen Alter (zumindest aus der Perspektive meiner Kinder) lerne ich ständig neue Sachen. Einige meiner Erkenntnisse der letzten Monate möchte ich euch nicht vorenthalten:
1. Bei einem Umzug verschwinden die merkwürdigsten Sachen - Dem Spruch "Dreimal umgezogen ist wie einmal abgebrannt." habe ich eigentlich immer zugestimmt. Allerdings dachte ich, dass der große Unterschied zwischen einem Umzug und einem Hausbrand darin besteht, dass man bei einem Umzug einfach viele Sachen wegwirft, während man es sich bei einem Brand nicht aussuchen kann, welche Sachen man behält und welche dem Feuer zum Opfer fallen. Das stimmt sicher für viele wichtige Dinge wie Reisepässe, Unterlagen oder Fotoalben, aber bei unserem letzten Umzug sind auch einfach Dinge verschwunden, wo ich mir nicht erklären kann, was mit denen passiert ist. Oder wie kann man einfach elektrische Zahnbürsten für die Kinder verlieren?!
2. Das wahre Landleben - Als wir nach der Geburt des Mittleren nach Surrey gezogen sind, kam mir das im Vergleich zu London wie das Landleben vor. Erst jetzt habe ich gemerkt, dass man innerhalb der M25 immer noch zum Großraum London gehört. Nun leben wir wirklich auf dem Land. Kein Laden ist zu Fuß zu erreichen, das nächste Starbucks ist Meilen entfernt. Trug man in Surrey die richtige Marke Gummistiefel um zu zeigen, dass man zur Mittelklasse gehört, braucht man hier Gummistiefel (egal welcher Marke) um sich auf schlammigen Wegen nicht die guten Schuhe zu ruinieren (leider habe ich diese Erkenntnis erst gestern gewonnen, NACHDEM ich mir auf einem extrem schlammigen Weg meine guten Schuhe ruiniert habe..).
3. Geschmack ändert sich - Obwohl wir auf dem englischen Land wohnen, kommen mir manche Sachen sehr vertraut vor. Ich bin selbst auf dem Land aufgewachsen. Nach dem Abitur konnte ich nicht schnell genug die Tasche packen, um dem Dorfleben zu entkommen und nie wieder da zu wohnen. Bald war meine mittelgroße Universitätsstadt nicht mehr groß genug und es musste London sein. Knapp zwanzig Jahre später wohne ich wieder auf dem Dorf - und es gefällt mir! Es gefällt mir, dass ich meine Nachbarn kenne. Es gefällt mir, dass ich in der Krabbelgruppe des Dorfes schon nach wenigen Monaten alle Leute kenne. Es gefällt mir, dass es hier ruhig und alles etwas langsamer ist. Wer weiß, ob es mir immer noch gefällt, wenn die Kinder größer sind, aber der Geschmack am und im Leben ändert sich eben immer wieder.
4. Kinder sind anpassungsfähiger als gedacht - Vor unserem Umzug hatte ich Sorge, dass die Kinder die relativ große Umstellung (schließlich haben sie ihre Schule gewechselt) nicht gut verkraften würden. Aber ich wurde positiv überrascht: Nach ein paar Tränchen in den ersten Schultagen gingen sie in ihre neue Schule, als wären sie schon immer da gewesen. Manchmal kann man Kindern vielleicht doch mehr zutrauen.
1. Bei einem Umzug verschwinden die merkwürdigsten Sachen - Dem Spruch "Dreimal umgezogen ist wie einmal abgebrannt." habe ich eigentlich immer zugestimmt. Allerdings dachte ich, dass der große Unterschied zwischen einem Umzug und einem Hausbrand darin besteht, dass man bei einem Umzug einfach viele Sachen wegwirft, während man es sich bei einem Brand nicht aussuchen kann, welche Sachen man behält und welche dem Feuer zum Opfer fallen. Das stimmt sicher für viele wichtige Dinge wie Reisepässe, Unterlagen oder Fotoalben, aber bei unserem letzten Umzug sind auch einfach Dinge verschwunden, wo ich mir nicht erklären kann, was mit denen passiert ist. Oder wie kann man einfach elektrische Zahnbürsten für die Kinder verlieren?!
2. Das wahre Landleben - Als wir nach der Geburt des Mittleren nach Surrey gezogen sind, kam mir das im Vergleich zu London wie das Landleben vor. Erst jetzt habe ich gemerkt, dass man innerhalb der M25 immer noch zum Großraum London gehört. Nun leben wir wirklich auf dem Land. Kein Laden ist zu Fuß zu erreichen, das nächste Starbucks ist Meilen entfernt. Trug man in Surrey die richtige Marke Gummistiefel um zu zeigen, dass man zur Mittelklasse gehört, braucht man hier Gummistiefel (egal welcher Marke) um sich auf schlammigen Wegen nicht die guten Schuhe zu ruinieren (leider habe ich diese Erkenntnis erst gestern gewonnen, NACHDEM ich mir auf einem extrem schlammigen Weg meine guten Schuhe ruiniert habe..).
3. Geschmack ändert sich - Obwohl wir auf dem englischen Land wohnen, kommen mir manche Sachen sehr vertraut vor. Ich bin selbst auf dem Land aufgewachsen. Nach dem Abitur konnte ich nicht schnell genug die Tasche packen, um dem Dorfleben zu entkommen und nie wieder da zu wohnen. Bald war meine mittelgroße Universitätsstadt nicht mehr groß genug und es musste London sein. Knapp zwanzig Jahre später wohne ich wieder auf dem Dorf - und es gefällt mir! Es gefällt mir, dass ich meine Nachbarn kenne. Es gefällt mir, dass ich in der Krabbelgruppe des Dorfes schon nach wenigen Monaten alle Leute kenne. Es gefällt mir, dass es hier ruhig und alles etwas langsamer ist. Wer weiß, ob es mir immer noch gefällt, wenn die Kinder größer sind, aber der Geschmack am und im Leben ändert sich eben immer wieder.
4. Kinder sind anpassungsfähiger als gedacht - Vor unserem Umzug hatte ich Sorge, dass die Kinder die relativ große Umstellung (schließlich haben sie ihre Schule gewechselt) nicht gut verkraften würden. Aber ich wurde positiv überrascht: Nach ein paar Tränchen in den ersten Schultagen gingen sie in ihre neue Schule, als wären sie schon immer da gewesen. Manchmal kann man Kindern vielleicht doch mehr zutrauen.
Dienstag, 24. Dezember 2013
Vergiss mein nicht?
Aus einer kleinen Blogpause wurde eine längere Pause. Aus Tagen wurden Wochen und dann Monate. Wo ist nur die Zeit geblieben? Gerade war noch Sommer und jetzt ist der kürzeste Tag des Jahres schon wieder vorbei. Das heißt ja geradezu, wir nähern uns bereits in großen Schritten dem nächsten Sommer!
Doch bevor ich die kurzen Hosen wieder raushole (während meine englischen Mitbewohner sie gar nicht erst weggeräumt haben, aber das nur nebenbei), will ich noch kurz Rückschau halten und erklären, wie es zu dieser Blogpause kam: Wir sind umgezogen. Nicht nur von einem Haus ins andere, sondern in eine neue Gegend. Jetzt wohnen wir RICHTIG auf dem Land. In einem klitzekleinen englischen Dorf, in dem es außer einem Pub, Kirche und Schule nichts weiter gibt. Die Kinder mussten sich an eine neue Schule gewöhnen. Ich versuche immer noch, mir 60 neue Kinder und deren Eltern einzuprägen. Das Baby schläft tagsüber kaum noch, so dass weniger Zeit für anderes bleibt. Und ich scheine die letzten Monate damit zugebracht zu haben, Kartons auszupacken oder etwas zu suchen. So sind die Wochen im Eilflug vergangen.
Jetzt aber wünsche ich allen meinen verliebenen Lesern (Danke, Mama!) ein schönes Weihnachtsfest und verabschiede mich in die nächste Blogpause. Aber ich habe mir fest vorgenommen, im neuen Jahr wieder regelmäßiger von unserem Leben auf dem Land zu berichten.
Doch bevor ich die kurzen Hosen wieder raushole (während meine englischen Mitbewohner sie gar nicht erst weggeräumt haben, aber das nur nebenbei), will ich noch kurz Rückschau halten und erklären, wie es zu dieser Blogpause kam: Wir sind umgezogen. Nicht nur von einem Haus ins andere, sondern in eine neue Gegend. Jetzt wohnen wir RICHTIG auf dem Land. In einem klitzekleinen englischen Dorf, in dem es außer einem Pub, Kirche und Schule nichts weiter gibt. Die Kinder mussten sich an eine neue Schule gewöhnen. Ich versuche immer noch, mir 60 neue Kinder und deren Eltern einzuprägen. Das Baby schläft tagsüber kaum noch, so dass weniger Zeit für anderes bleibt. Und ich scheine die letzten Monate damit zugebracht zu haben, Kartons auszupacken oder etwas zu suchen. So sind die Wochen im Eilflug vergangen.
Jetzt aber wünsche ich allen meinen verliebenen Lesern (Danke, Mama!) ein schönes Weihnachtsfest und verabschiede mich in die nächste Blogpause. Aber ich habe mir fest vorgenommen, im neuen Jahr wieder regelmäßiger von unserem Leben auf dem Land zu berichten.
Donnerstag, 18. Juli 2013
Vergiss mein nicht
In letzter Zeit war es etwas ruhig auf meinem Blog. Nein, ich habe meinen kleinen Blog nicht vergessen, aber das Leben (Umzug, Arbeit, aktive Kinder) hat überhand genommen. Daran wird sich auch den Sommer über nichts ändern. Ich habe mir jedoch vorgenommen, im Herbst wieder mehr zu schreiben. Bis dahin wünsche ich euch allen einen schönen Sommer und bitte: Vergiss mein nicht!
Donnerstag, 13. Juni 2013
Hilfe, ein Mädchen in unserem Haus
Gestern hatten wir ein Mädchen zu Besuch. Ein Mädchen!!!!! Bei drei Söhnen bekomme ich nur selten Mädchen zu Gesicht und meist bin ich konkurrenzlos die einzige Prinzessin/ Königin/ Dienerin im Haus.
Der kleine Autofanatiker ist (bis auf seine Kusine) auch ausschließlich mit Jungs befreundet. Der Mittlere allerdings geht in eine Klasse mit überwiegend Mädchen und hat schon seit einiger Zeit eine beste Freundin. Diese nun hat uns gestern besucht.
Zuerst ging alles gut. Der Mittlere und seine Freundin spielten zusammen Ritter und Prinzessin, wobei der Mittlere abwechselnd der Böse sein musste, der die Prinzessin ins Gefängnis warf und danach wieder der gute Ritter, der sie befreite. Der große Bruder machte am Küchentisch seine Hausaufgaben. Dann aber durfte der Große mitspielen und das Mädchen war plötzlich nur noch an ihm interessiert. Armer Mittlerer!
Irgendwann hatten sie sich aber zusammengerauft und saßen ganz einträchtig beim Abendessen. Ach wie schön ist es doch mit Mädchen. Ganz manierlich saß die Kleine da und aß ihr Essen, während die Jungs auf - und absprangen und dabei geräuschvoll ihre Pizza vertilgten. Gerade wollte mir ein kleiner wehmütiger Seufzer entweichen, als unser Gast meinte "Aber zu Hause bin ich immer viel ungezogener."
Beruhigend zu wissen! Und heute bin ich wieder die einzige Königin im Haus, der niemand den rosa Teller wegnimmt.
Der kleine Autofanatiker ist (bis auf seine Kusine) auch ausschließlich mit Jungs befreundet. Der Mittlere allerdings geht in eine Klasse mit überwiegend Mädchen und hat schon seit einiger Zeit eine beste Freundin. Diese nun hat uns gestern besucht.
Zuerst ging alles gut. Der Mittlere und seine Freundin spielten zusammen Ritter und Prinzessin, wobei der Mittlere abwechselnd der Böse sein musste, der die Prinzessin ins Gefängnis warf und danach wieder der gute Ritter, der sie befreite. Der große Bruder machte am Küchentisch seine Hausaufgaben. Dann aber durfte der Große mitspielen und das Mädchen war plötzlich nur noch an ihm interessiert. Armer Mittlerer!
Irgendwann hatten sie sich aber zusammengerauft und saßen ganz einträchtig beim Abendessen. Ach wie schön ist es doch mit Mädchen. Ganz manierlich saß die Kleine da und aß ihr Essen, während die Jungs auf - und absprangen und dabei geräuschvoll ihre Pizza vertilgten. Gerade wollte mir ein kleiner wehmütiger Seufzer entweichen, als unser Gast meinte "Aber zu Hause bin ich immer viel ungezogener."
Beruhigend zu wissen! Und heute bin ich wieder die einzige Königin im Haus, der niemand den rosa Teller wegnimmt.
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